500 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag. In Fools Crow schildert James Welch fesselnd und mit großer Sprachkraft das Leben und das Schicksal seiner eigenen Vorfahren aus dem Stamm der Blackfeet. Ein Roman, der ganz aus der Sichtweise und dem Denken der Indianer erzählt ist, der ihre Bräuche und ihre Spiritualität unmittelbar lebendig werden lässt.
Aus dem Inhalt
«Fools Crow hörte Donnerhäuptlings Grollen in der Ferne und spürte, wie sein Gang leichter wurde. Aus seinem Herzen, im Rhythmus des Trommelschlags, stieg eine sonderbare Art von Heiterkeit auf – eine Heiterkeit, die sich mit Schwermut paarte. Und dieses Gefühl machte ihn benommen, so dass er sich von den anderen entfernte, allein tanzte und ein Lied sang, das mit seinem Leben in dieser Welt zu tun hatte, aber auch mit seinem Leben in jener anderen Welt, die er in seiner Vision besucht hatte. Und dann sah er das weiße Tipi und das blasse, blaue Licht und die Frau, die ihm gegenübersaß. Er wusste, dass sie hier war, irgendwo war sie und beobachtete ihn, beobachtete die Prozession, und er sah sie lächeln im blauen Licht, und er lächelte zurück. Denn selbst wenn er das Wissen über seine Leute, über ihr Leben und das Leben ihrer Kinder zu tragen hatte, so hatte er auch gesehen, dass sie überleben würden, da sie auserwählt worden waren.» In Fools Crow schildert James Welch fesselnd und mit großer Sprachkraft das Leben und das Schicksal seiner eigenen Vorfahren aus dem Stamm der Blackfeet. Ein Roman, der ganz aus der Sichtweise und dem Denken der Indianer erzählt ist, der ihre Bräuche und ihre Spiritualität unmittelbar lebendig werden lässt.
«Fools Crow hörte Donnerhäuptlings Grollen in der Ferne und spürte, wie sein Gang leichter wurde. Aus seinem Herzen, im Rhythmus des Trommelschlags, stieg eine sonderbare Art von Heiterkeit auf – eine Heiterkeit, die sich mit Schwermut paarte. Und dieses Gefühl machte ihn benommen, so dass er sich von den anderen entfernte, allein tanzte und ein Lied sang, das mit seinem Leben in dieser Welt zu tun hatte, aber auch mit seinem Leben in jener anderen Welt, die er in seiner Vision besucht hatte. Und dann sah er das weiße Tipi und das blasse, blaue Licht und die Frau, die ihm gegenübersaß. Er wusste, dass sie hier war, irgendwo war sie und beobachtete ihn, beobachtete die Prozession, und er sah sie lächeln im blauen Licht, und er lächelte zurück. Denn selbst wenn er das Wissen über seine Leute, über ihr Leben und das Leben ihrer Kinder zu tragen hatte, so hatte er auch gesehen, dass sie überleben würden, da sie auserwählt worden waren.» Mehr über das Buch erfahren Sie auf der website: www.foolscrow.de
Pressestimme "Hat hier wer gesagt, der Wilde Westen sei tot? Quicklebendig und absolut authentisch kommt er hier aus der Feder eines Indianers daher. Der junge Krieger Fools Crow wächst in einer Zeit heran, in der sein Volk ums Überleben kämpft. Ein beeindruckender Jugendroman." Familie&Co
"Überaus eindringlich und fern von allen Klischees über die Naturverbundenheit der Indianer erzählt Welch, wie Fools Crow erwachsen wird, wie er sich körperlich und mit seinem Verstand bewähren muß inmitten von Stammeskämpfen, Niederlagen gegen Weißen, Hungersnöten und Pockenepidemie. Trotzdem ist das Buch nicht niederdrückend, sondern erstens ungemein spannend und zweitens in den Schilderungen der Alltagsbräuche und der Rolle von Religion und Spiritualität der Blackfeet von großer Präzision und Würde." Wilfried von Bredow, FAZ 06.11.2001 Ausgezeichnet mit der "Eule des Monats" (Januar 2002) von der Redaktion des Bulletin Jugend & Literatur als herausragendes Werk der Literatur. "Wer sich für das Thema interessiert, wird an Fools Crow nicht vorbeikommen. Das gilt gleichermaßen für jugendliche und erwachsene Leser." Mannheimer Morgen Über den Autor
James Welch, geb. 1940 als Angehöriger der Blackfeet und der Gros Ventre in Browning, Montana. Er besuchte die Schulen der Blackfeet und Fort Belknap Reservationen sowie das Northern Montana College und studierte anschließend an der Minnesota University und an der University of Montana. James Welch hat mehrere Romane verfasst, u.a. Winter in the Blood, The Death of Jim Loney, The Heart Song of Charging Elk, für die er den Lifetime Achievement Award of the Native Writer’s Circle, den Los Angeles Times Book Price und den Pacific Northwest Booksellers Award erhielt.
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